Brustkrebs

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Welche Risikofaktoren gibt es für Brustkrebs?

Auch wenn sich in den Medien Berichte über prominente junge Frauen mit Brustkrebs häufen – der größte Risikofaktor ist das natürliche Alter. Im Durchschnitt erkranken Frauen erst mit 64 Jahren an einem Mammakarzinom.

Nach heutigem Wissen entsteht nur ein kleiner Teil der Brustkrebserkrankungen durch eine entsprechende genetische Disposition. Sind aber mehrere Ihrer Familienmitglieder an Brust- und/oder Eierstockkrebs erkrankt, sollten Sie sich dennoch regelmäßig untersuchen lassen (Mammographie-Screening).

Darüber hinaus gibt es einige Risikofaktoren, die Sie selber beeinflussen können: Übergewichtige Frauen erkranken häufiger an Brustkrebs als normalgewichtige Frauen. Daneben erhöhen Zigaretten- und Alkoholkonsum die Wahrscheinlichkeit, an einem Brustdrüsentumor zu erkranken. Besonders für Mädchen, die bereits im Teenageralter rauchen, steigt das Brustkrebsrisiko später deutlich an. Hormontherapien zur Schwangerschaftsverhütung (Pille) oder gegen Beschwerden in den Wechseljahren erhöhen das Brustkrebsrisiko ebenfalls, wenn auch nur leicht. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich hier am besten von Ihrem behandelnden Arzt beraten.

Was Sie noch wissen sollten

Je weniger Regelblutungen eine Frau im Laufe ihres Lebens hat, umso geringer ist Untersuchungen zufolge auch das Risiko einer Brustkrebserkrankung. Aus diesem Grund ist das Risiko auch für Frauen erhöht, die vor dem 11. Lebensjahr ihre erste und/oder nach dem 54. Lebensjahr ihre letzte Blutung hatten. Ist dies bei Ihnen der Fall, sollten Sie regelmäßig an einem Früherkennungsprogramm teilnehmen.