Brustkrebs

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Welche Untersuchungsmethoden gibt es bei Brustkrebs?

Sollte Ihr Arzt beim Abtasten der Brust eine unklare Veränderung feststellen, so wird er in der Regel eine Röntgenuntersuchung der betreffenden Brust (Mammographie) anordnen. Zusätzlich zur Mammographie kann die Brust mittels Ultraschall (Sonographie) untersucht werden. Auf diese Weise können beispielsweise Zysten gut erkannt werden. Zysten sind eingekapselte, flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Gewebe, die in den meisten Fällen harmlos sind. Für Frauen unter 40 Jahren stellt die Ultraschalluntersuchung noch vor der Mammographie sogar die Untersuchungsmethode der ersten Wahl dar. In Einzelfällen kann zur weiteren Abklärung auch eine Magnetresonanztomographie (MRT) in spezialisierten radiologischen Zentren angeordnet werden.

Wurde ein Tumor festgestellt, wird davon eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen. Anhand dieser Probe kann dann festgestellt werden, ob der Tumor gut- oder bösartig ist. Dabei wird die Gewebeprobe mikroskopiert und im Labor auf bestimmte Tumormarker, z. B. HER-2/neu, untersucht. HER-2/neu ist ein sogenanntes Onkogen und als solches für ein unkontrolliertes Zellwachstum mitverantwortlich. Wurde in der Gewebeprobe ein HER-2/neu-positiver Brustkrebs festgestellt, muss letztlich mit einer erhöhten Tumoraggressivität gerechnet werden.

Was Sie noch wissen sollten

Das klassische 3D-Bildgebungsverfahren MRT* ist bei der Untersuchung des Brustgewebes kein Standardverfahren. Allerdings erlaubt eine Erweiterung der Mammographie-Technik, die sogenannte Tomosynthese, eine dreidimensionale Darstellung der Brustdrüse. Damit werden auch Tumore angezeigt, die bei der herkömmlichen Mammographie durch überlappendes Gewebe verdeckt bleiben würden. Auch mit einer neuen Ultraschalltechnik (ABVS - Automated Breast Volume Scanner) sind seit Kurzem dreidimensionale Darstellungen der gesamten Brust möglich.

* Magnetresonanztomographie