Prostatakrebs

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Welche Risikofaktoren gibt es für Prostatakrebs?

Zwei der Hauptrisikofaktoren für Prostatakrebs können Sie leider nicht beeinflussen: das natürliche Alter und die genetische Veranlagung. So steigt die Wahrscheinlichkeit, ab dem 50. Lebensjahr an Prostatakrebs zu erkranken stark an.

Das Risiko erhöht sich nochmals deutlich, wenn schon andere Familienmitglieder betroffen waren. In diesem Fall sollten Sie die ab 45 Jahren kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt oder Urologen regelmäßig wahrnehmen.Es gibt jedoch auch andere Einflüsse, die das Entstehen von Prostatakrebs begünstigen können. So zeigt eine wissenschaftliche Arbeit[2], dass der Genuss von Fleisch, insbesondere rotem Fleisch, das Risiko einer Erkrankung erhöhen kann. Zusätzlich wird Übergewicht als weiterer Risikofaktor diskutiert. Wie bei vielen anderen Krebsarten scheinen sich Zigarettenrauchen und übermäßiger Konsum von Alkohol ebenfalls ungünstig auszuwirken.

Interessant ist das Ergebnis einer 2003 publizierten Studie[3]: Darin wurde der Zusammenhang zwischen Faktoren des Geschlechtslebens und dem Auftreten von Prostatakrebs untersucht. Während z. B. die Zahl der Sexualpartner keinen Zusammenhang ergab, zeigte sich für häufige Samenergüsse im Alter zwischen 20 und 30 Jahren ein schützender Effekt.

Quellenangaben
[2] Kolonel LN: Fat, meat, and prostate cancer. Epidemiol Rev (2001) 23(1):72-81.

[3] G.G. Giles et al, Sexual factors and prostate cancer, BJU International Volume 92, Issue 3, pages 211–216, August 2003