Darmkrebs

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Wie kann ich Darmkrebs selbst erkennen?

Das Gefährliche an Darmkrebs ist, dass er oft bis zu einem relativ späten Stadium keine charakteristischen Symptome mit sich bringt. Darmkrebs frühzeitig selbst zu erkennen, ist daher kaum möglich. Dennoch sollten Sie folgende Beschwerden in jedem Fall ärztlich abklären lassen: 

  • Veränderungen der Art und Häufigkeit der Stuhlentleerung – dies gilt vor allem dann, wenn Sie älter als 40 Jahre sind und sich diese Veränderungen schleichend bemerkbar machen
  • Blutbeimengungen im Stuhl (unsichtbares Blut im Stuhl lässt sich mithilfe eines sog. Hämocculttest nachweisen)
  • Müdigkeit, Appetitlosigkeit, ungewollte Gewichtsabnahme und Blutarmut (Anämie)
  • Schmerzen in der Bauchregion, denn große Tumoren können das Darmlumen mitunter stark einengen und damit sogar einen Darmverschluss verursachen

Je eher Darmkrebs erkannt wird, desto besser sind die Aussichten auf eine vollständige Heilung. Ab dem 55. Lebensjahr zahlen Ihnen die gesetzlichen Krankenkassen alle 10 Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie) zur Darmkrebsvorsorge. Nehmen Sie diese unbedingt wahr, denn wie Berechnungen des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg belegen, ist eine Darmspiegelung die beste Vorsorge gegen Darmkrebs[2]. Der Grund: Gutartige Darmpolypen, aus denen sich später vielleicht Darmkrebs entwickeln könnte, werden früh erkannt und während der Koloskopie sicherheitshalber entfernt. Das Risiko, in den nächsten 10 Jahren an Darmkrebs zu erkranken, wird so erheblich reduziert.

Quellenangaben
[2] Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2009/download/dkfz_pm_09_16.pdf