Schlaganfall

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Welche Risikofaktoren gibt es für einen Schlaganfall?

Wer einen Schlaganfall erleidet, war vorher häufig von Arteriosklerose betroffen. Darunter versteht man die Ablagerung von Plaques an den Innenwänden der Arterien. Es entstehen Engstellen, die im weiteren Verlauf völlig verstopfen können. Geschieht dies im Gehirn, liegt ein Schlaganfall vor.

Somit ist Arteriosklerose in vielen Fällen als Vorstadium eines Schlaganfalls zu bewerten. Die Risikofaktoren für die Entwicklung einer Arteriosklerose sind daher im Wesentlichen die gleichen wie für einen Schlaganfall. Rauchen, hoher Blutdruck, fettreiche Ernährung, wenig Bewegung, Übergewicht, hohe Cholesterinwerte oder Diabetes erhöhen das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Je besser Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder Diabetes eingestellt sind, desto geringer das Risiko, später von einem Schlaganfall überrascht zu werden.

Auch Frauen, die zur Empfängnisverhütung die „Pille“ verwenden, sind statistisch gesehen häufiger von einem Schlaganfall betroffen. Das gilt insbesondere dann, wenn sie gleichzeitig rauchen. Wenn es in Ihrer Familie bereits zu einem oder mehreren Schlaganfällen gekommen ist, gehören Sie ebenfalls zum Personenkreis mit erhöhtem Risiko für einen Schlaganfall.

Zu einem erhöhten Risiko eine Hirnblutung zu erleiden, tragen arterielle Gefäßwandfehlbildung, sogenannte Aneurysmata bei. Gefährdet sind Sie zudem, wenn Sie an einer angeborenen Blutgerinnungsstörung leiden oder regelmäßig blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, da der herabgesetzte Blutgerinnungsfaktor Gehirnblutungen bei großen körperlichen Anstrengungen begünstigt. Sollten Sie unsicher sein, wie groß Ihr persönliches Risiko für einen Schlaganfall ist, konsultieren Sie am besten Ihren Arzt.