Schlaganfall

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Welche Untersuchungsmethoden gibt es bei einem Schlaganfall?

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Die besten Aussichten auf eine weitestgehende Wiederherstellung Ihrer Gesundheit bestehen, wenn die Behandlung innerhalb der ersten drei Stunden nach Auftreten der Symptome eingeleitet werden kann. Bevor dies geschehen kann, muss jedoch zuerst die richtige Diagnose gestellt werden (verstopftes oder geplatztes Gefäß?).

Neben einer gründlichen neurologischen und internistischen Untersuchung kommen dabei vor allem Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz. Diese bildgebenden Verfahren ermöglichen es den Ärzten, Arterien und Blutgefäße des Gehirns sichtbar zu machen und so einen möglichen Gefäßverschluss oder eine Hirnblutung zu erkennen. Noch aufschlussreicher sind diese Untersuchungsmethoden, wenn zusätzlich Kontrastmittel verabreicht wird.

Auch Herzrhythmusstörungen – insbesondere das sogenannte Vorhofflimmern, eine vorübergehende oder chronische Ungleichmäßigkeit in der Tätigkeit der Herzvorhöfe – können den Schlaganfall mit verursacht haben. Der Grund: Vorhofflimmern begünstigt das Entstehen kleinerer Blutgerinnsel im Herzen, die ins Gehirn gespült werden und dort Gefäße verstopfen können.

Um herauszufinden, ob dies bei Ihnen der Fall ist, werden die Ärzte daher in jedem Fall auch ein EKG sowie eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) durchführen. Eine weitere Ursache können durch Arteriosklerose bedingte Engstellen der Halsgefäße sein, deren Ultraschalluntersuchung die Suche nach der Ursache eines Schlaganfalls komplettiert.

Für die behandelnden Ärzte ist es zudem wichtig, gut über Vorerkrankungen informiert zu sein. Falls Sie selbst sich nicht mehr ausreichend mitteilen können, sollte ein begleitender Angehöriger das Gespräch übernehmen.