Computertomographie

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Was ist eine Computertomographie?

Die Computertomographie ist ein bereits seit 1974 eingesetztes röntgentechnisches Verfahren, um Bilder vom Inneren des Körpers zu erhalten.

Der entscheidende Vorteil gegenüber der klassischen Röntgenuntersuchung liegt darin, dass die Computertomographie eine Körperregion Schicht für Schicht darstellen kann und dabei überlagerungsfreie Bilder liefert.

Da die Dicke der aufgenommenen Körperschichten bei modernen Geräten gerade einmal 0,5 mm beträgt, können in einer CT-Aufnahme schon sehr kleine Gewebsveränderungen entdeckt werden.

Die digitalen Informationen eines CT-Scans können anschließend auf einen Film ausbelichtet oder z. B. als dreidimensionale Darstellung am Monitor angezeigt werden.

Der Weg zum Schnittbild

Im Inneren des CT-Scanners bewegt sich ein Röntgengerät kreisförmig um den liegenden Patienten herum. Dabei werden Aufnahmen aus sehr vielen Winkeln erstellt.
Anders als beim normalen Röntgen, wo z. B. der ganze Brustkorb auf einmal abgebildet wird, erfasst hier ein fächerförmiger Röntgenstrahl jeweils nur einen sehr schmalen Bereich des Körpers. Dabei durchdringt die Strahlung meist mehrere verschiedene Gewebe und Organe hintereinander. Ein Detektor gegenüber misst die aus der Überlagerung der Organe zusammengekommene Abschwächung der Röntgenstrahlen. Aus den Einzelwerten der verschiedenen Aufnahmewinkel kann ein Computer dann ein überlagerungsfreies Schnittbild errechnen.

Wenn der Patient nun langsam durch das Gerät bewegt wird, erhält der Arzt Schicht für Schicht einen Satz Schnittbilder der gewünschten Körperregion. Durch weitere aufwendige Berechnungen ist es dann möglich, aus den gewonnenen Daten detaillierte 3D-Ansichten einzelner Organe zu rekonstruieren und am Bildschirm anzuzeigen.