Mammographie

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Was ist eine Mammographie?

Mammographie ist die Untersuchung der weiblichen Brustdrüse mit Hilfe eines speziellen Röntgensystems. Die hierbei entstehenden Bilder zeigen Ihrem Arzt die innere Beschaffenheit Ihrer Brust und helfen ihm dabei, Auffälligkeiten in Ihrem Gewebe festzustellen. Zum Beispiel kleine Verkalkungen ("Mikrokalk"), die dann weiter abgeklärt werden sollten. Wichtig ist für Sie zu wissen, dass die Mammographie zurzeit das einzige allgemein anerkannte Verfahren ist, um Brustkrebsvorstufen und frühe Tumorstadien zu erkennen[1].

Mammographie – zwei- und dreidimensionale Techniken

Bei der klassischen, analogen Mammographie wird ein Röntgenfilm belichtet, der dann in einem zweiten Schritt wie ein Foto entwickelt wird. Bei neueren, digitalen Systemen treffen die Röntgenstrahlen direkt auf einen speziellen Detektor, dessen Ausgabewerte dann ein digitales Bild ergeben.

Während die klassische Mammographie zweidimensionale Bilder der Brust liefert, ermöglichen Geräte der neuesten Generation auch 3D-Aufnahmen. Die Technik ähnelt der Computertomographie: Das Mammographie-System erstellt mehrere Bilder aus verschiedenen Winkeln, die dann in eine dreidimensionale Darstellung umgerechnet werden. Mit Hilfe dieser Technik (Tomosynthese) können auch Auffälligkeiten angezeigt werden, die bei der herkömmlichen Mammographie durch überlappendes Gewebe möglicherweise unentdeckt bleiben würden.

Quellenangabe:
[1] AWMF S3-Leitlinie, Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V., Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG): Brustkrebs-Früherkennung, Registernummer 077 - 001, Stand: 01.02.2008 , gültig bis 28.02.2013