Nuklearmedizin – Molekulare Bildgebung

Nuklearmedizin – Molekulare Bildgebung
 
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Wie läuft eine nuklearmedizinische Untersuchung ab?

Nuklearmedizinische Untersuchungen können meist ambulant durchgeführt werden. Je nach Art der Untersuchung sollten Sie vorher bis zu acht Stunden nichts mehr gegessen haben, auch bestimmte Medikamente müssen rechtzeitig abgesetzt werden. Genaueres kann Ihnen Ihr Arzt mitteilen. Es kann sein, dass zunächst Ihr Blutzuckerspiegel überprüft wird und sie gebeten werden, sich für einige Minuten hinzulegen, damit sich der Stoffwechsel in Ihren Muskeln normalisieren kann.

Anschließend bekommen Sie eine Nadel gelegt (meist in eine Vene der Ellenbeuge), über die Ihnen das Radiopharmakon injiziert wird. Wie lange es dauert, bis der Tracer zu seinem Zielort gelangt ist, hängt stark von der Art der Untersuchung ab. Die Zeitspanne reicht in der Regel von wenigen Minuten bis zu einigen Stunden (in seltenen Fällen einige Tage). Fragen Sie dazu im Vorfeld Ihren Arzt, damit Sie genügend Zeit einplanen können.

Wird bei Ihnen eine Szintigraphie durchgeführt, müssen Sie im Anschluss für die Aufnahme zwischen 10 und 30 Minuten ruhig unter der Gammakamera liegen. Bei diesem modernen Untersuchungsgerät werden ein oder zwei Kameraköpfe möglichst nah an Ihrem Körper positioniert.

Bei einer PET-Untersuchung befinden Sie sich auf einer Liege, die dann langsam durch den ringförmigen Scanner gefahren wird. So wird die zu untersuchende Körperregion Schritt für Schritt aufgenommen. Bei einem modernen PET/CT-Gerät dauert dies in der Regel höchstens 25 Minuten.

Während der ganzen Untersuchungszeit werden Sie von einem Medizinisch-technischen Radiologieassistenten (MTRA) und Ihrem Arzt betreut.

Die Ausscheidung des Radionuklids erfolgt meist über die Niere, daher ist es wichtig, dass Sie viel trinken.