Nuklearmedizin – Molekulare Bildgebung

Nuklearmedizin – Molekulare Bildgebung
 
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Der aktuelle Stand der Technik.

Die Reduzierung der erforderlichen Dosis für aussagekräftige Bilder ist ein Hauptanliegen der Entwickler. So kommen aktuelle Gerätegenerationen heute dank neuer Radiopharmaka, sensitiverer Kamerasysteme und besserer Software mit deutlich weniger Strahlenbelastung für den Patienten aus.

Nuklearmedizinische Verfahren sind zwar hochsensitiv und weisen je nach Tracer auch sehr eindeutig auf krankhafte funktionelle Veränderungen hin. Im Vergleich zu Röntgen-, CT- und MRT (Magnetresonanztomographie) haben sie aber eine begrenzte Ortsauflösung und geben anatomische Strukturen nur begrenzt wieder.

Hybridgeräte kombinieren die Vorteile der einzelnen Untersuchungsverfahren und gleichen die Nachteile einzelner Verfahren aus. Durch die Kombination der SPECT-Kamera und eines Computertomographen (SPECT/CT) lassen sich beispielsweise mit Hilfe von Computerprogrammen sogenannte Fusionsbilder verrechnen. So kann der Arzt auffällige Bereiche gleichzeitig anhand von Morphologie (Aussehen), Lokalisation (Ort) und Funktion beurteilen und auf diese Weise noch präzisere Diagnosen stellen.

Darüber hinaus gibt es Hybridgeräte, bei denen PET und CT in einem einzigen Gerät vereint werden oder auch PET und MRT erstmals zu einer Einheit verbunden sind. In beiden Fällen gilt: Bei geringerer Strahlenbelastung durch nur eine Untersuchung kann der Arzt auch hier schneller mehr erkennen.